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Glyphosat: Ein Fall für die Staatsanwaltschaft

 
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Roman Herzog
„Das meiste Unrecht beginnt im Kleinen - und da lässt es sich mit Mut und Zivilcourage noch bekämpfen“
 

Welche Gefahren und Fakten sehen wir?

Ganz allgemein:

  • Bereits heute können weltweit fast doppelt so viel Nahrungsmittel erzeugt werden wie die Weltbevölkerung braucht: ohne Gentechnik! Der Hunger in der Welt nimmt nur durch das nicht gelöste Problem der Nahrungsmittel-Verteilung so katastrophale Folgen an.
  • Rund 80 % der Verbraucher in Europa lehnen Gentechnik in der Nahrung ab!
  • Der Gentec-Markt wird weltweit beherrscht von vier großen Agro-Konzernen. Deren Ziel es ist, die Welternährung nur mit patentierten Pflanzen und Tieren ausschließlich in ihren Händen zu halten.
  • Es gibt keine Langzeitstudien über Risiken und Gefahrenpotential von Gentec-Food; Erkenntnisse über negative Auswirkungen auf lebende Organismen werden von den Agro-Konzernen gezielt unterdrückt.
  • Über 95 % der Wissenschaftler, die an Gentec-Food arbeiten, sind Angestellte der wenigen Gentec-Firmen bzw. von deren Aufträgen abhängig.
  • Gesundheitsgefahren für Verbraucher schleichen sich ein.

Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft:

  • Die Kontamination natürlicher Pflanzen durch genmanipulierte wird durch gesetzlich vorgeschriebene Abstandsgrenzen praktisch gefördert, weil die auf Angaben der Hersteller basieren (Windbestäubung und der Flugradius von Bienen können nicht durch Gesetze beeinflusst werden).
  • Artenvielfalt und Populationen gehen durch den Anbau von gentechnisch manipuliertem Saatgut dramatisch zurück (in Südamerika z.B. bei Schmetterlingen über 50%, bei Bienen um ca. 40%)
  • Resistente Unkräuter nehmen zu und sind chemisch nicht mehr bekämpfbar.
  • Bereits heute werden ganze Zuchtherden durch Verfütterung von Bt-Mais unfruchtbar.
  • Böden werden nachhaltig verseucht.
  • Auf Grund dieser Entwicklungen sind die Landpreise in den USA für gentechnisch genutzte Flächen bereits um rund 20% gesunken.
  • Genmanipulierte „Terminator-Sorten“ machen eine Wiederaussaat der Ernte unmöglich; die Bauern sind gezwungen, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.
  • Abhängigkeit der Landwirte von den Konzernen führt weltweit zur „Leibeigenschaft“ – die Selbstmordrate bei indischen Baumwollanbauern, die zur Verwendung von gentechnisch manipulierten Pflanzen gebracht wurden, ist die höchste der Welt.
  • Monsanto und Co. wälzen die volle Verantwortung auf den Bauern ab; es haftet immer und ausschließlich der Landwirt!
  • Keine Versicherung der Welt versichert Folgeschäden der Gentechnik.
  • Was heute gute Feldnachbarn sind, können morgen Gerichtsgegner sein.

Auswirkungen speziell für den Vogelsberg:

  • Wir verlieren unsere Identität und Attraktivität als Urlaubs- und Erholungsregion genauso wie unsere Reputation als Erzeugerregion für gesunde, ursprüngliche Nahrungsmittel.
  • Die Vermarktung von Gentec-Produkten wird für uns im Vogelsberg kaum möglich sein: Weil erstens kein Mensch diese Erzeugnisse will und zweitens erst recht nicht aus einer Region, die für ihre Ursprünglichkeit bekannt ist!
Dies sind nur die wichtigsten Auswirkungen – es gibt noch viel mehr ...

 

 
 

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